Zurzeit haben die Glaskugelspezialisten wieder Hochkonjunktur, nämlich in Sachen Schuldenschnitt für Griechenland. Derzeit stellt zwar unsere Kanzlerin wie auch der Bundesfinanzminster in Abrede, dass Griechenland mit einem weiteren Schuldenerlass geholfen werden soll. Andererseits halten sie krampfhaft daran fest, die Eurozone mit aller Gewalt am Leben zu halten.
Die Griechischen Banken haben ihre Privat-Kunden wegen der staatlichen Finanzknappheit schon kräftig zur Kasse gebeten. Jetzt fordert der neue Staatspräsident Alexis Tsipras weitere Unterstützung, will aber am Sparkurs Griechenlands nicht festhalten. Im Gegenteil, laut seinen Planungen wird er Staatsbedienstete wieder einstellen, so manche Zusagen an die Troika wieder zurücknehmen. Und das alles beim gewaltigen Schuldenhaufen, den Griechenland hat. Erkennen kann man nicht, dass innerhalb der eigenen Reihen und des Kapitals in Griechenland auch nur geringfügig etwas verändert wird.
So wie ich den Medienberichten nach urteilen kann, müsste Griechenland innerhalb kürzester Zeit "Staatsbankrott" anmelden, wenn die EU nicht die nächste Zahlung an Griechenland ausführt. Doch darüber kann man derzeit nur die Glaskugel befragen, weigert sich doch Tsipras beharrlich mit der EU als Geldgeber zusammenzuarbeiten. Man braucht hier nicht Wirtschaftswissenschaft studiert zu haben, um zu erkennen, dass jegliche Finanzhilfen in Griechenland in vermutlich dunkle Kanäle fließen, wir Steuerzahler immer kräftiger für die dortige Misswirtschaft aufkommen müssen. Die derzeitigen Bundes-Regierungen haben nichts zum Schutz der deutschen Steuerzahler getan, wundern sich dann, wenn so genannte "Euro-Gegner" aus dem Boden wachsen.
Alois Sepp
Die Glaskugel-Spezialisten haben Hochkonjunktur
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- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
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