Abendzeitung vom Donnerstag, den 8.1.2015, Leserforum Seite 25, Titel "Ausverkauf"
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Man erkennt unschwer, dass die gesamte CSU nur noch das Kapital unterstützt und fördert! Verkehrsminister Alexander Dobrindt beginnt jetzt schon mit dem Ausverkauf Deutschlands, nur unter der Maxime: "Raffgier und Gewinnsucht für Privatinvestoren fördern". Dafür möchte er hoheitliche Aufgaben des deutschen Staates abgeben, nur um sich der staatlichen Verantwortung zu entledigen. Dass der Bundesrechnungshof diesbezügliche Vergaben anmahnte und nachwies, dass die Kosten für uns Steuerzahler höher sind, juckt ihn schlichtweg gar nicht.
Es soll uns in Deutschland gelinde ausgedrückt, wurscht sein, ob es im Ausland an der Tagesordnung ist, Straßen in private Hände zu geben. Dass private Investoren nicht das Wohl der Straßenbenutzer im Auge haben, sondern nur ihren Gewinn, den sie laufend nach Gutdünken durch die private "Maut" steuern können, stört ihn nicht. Herr Dobrindt, oder sollte man auf bairisch sagen: "Dobrennts", wieso dann das gesamte Gezeter mit der PKW-Maut -angeblich nur für ausländische Fahrzeuge-, wenn Sie jetzt zum "Ausverkauf" staatlichen Eigentums schreiten? Das staatliche Eigentum ist nicht das Eigentum des Verkehrsministers oder der Polit-Kasperln insgesamt, sondern Eigentum von uns Bürgern und Steuerzahlern. Schließlich haben "WIR" sämtliche Gelder aufgebracht und nicht die Politiker allesamt.
Die Politiker insgesamt treffen ja keine Kosten, denn die bekommen ja alles in den Rachen reingeschoben!
Alois Sepp
Schon wieder der Dobrindt! (CSU) (gedruckt)
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- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
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