Biker filmt sich selbst - Bußgeld verhängt
Der junge Mann war am Sonntagabend mitten im Tunnel von seiner Maschine gestiegen. Dann legte er sein Handy in eine Haltebucht, kletterte wieder auf sein Motorrad und raste ein paar Mal durch den Tunnel.
Den verdutzten Polizisten, die in den Tunnel eilten, erklärte der gut gelaunte Biker, er wolle sich doch nur selbst bei der Durchfahrt filmen. Außerdem klinge der Auspuff im Tunnel "so geil".
Die Polizei zeigte weniger gute Laune und kündigte ein saftiges Bußgeld wegen "unnötigen Hin- und Herfahrens" an. Der Mann muss mit mehreren hundert Euro Kosten rechnen, da die Straßenmeisterei zur Überprüfung des Tunnel- und Fahrbahnzustands verständigt werden musste.
"Unnützes Hin- und Herfahren" wird aus Umweltschutzgründen laut Bußgeldkatalog mit 20 Euro geahndet.
---soweit der Bericht im Internet von heute!
Das ist typisch für Deutschland, das ist typisch für unsere Paragraphenreiter. "Der Mann muss mit mehreren hundert Euro an Kosten rechnen, weil die Straßenmeisterei zur Überprüfung des Tunnels verständigt werden musste". Ja wo sind wir denn gelandet liebe Polizisten? Wo sind wir in Deutschland insgesamt gelandet? Sind unsere Straßen schon so marode und schlecht gebaut, dass man bei mehrfachem Befahren schon Örtlichkeit und Fahrbahnbelag kontrollieren muss?
Ich warte dann nur noch drauf, dass an allen Tunnels sich jetzt unterbeschäftigte Polizisten und Mitarbeiter der Straßenmeistereien postieren und nach jedem Verkehrsteilnehmer, der den Tunnel passiert, kontrollieren will. Liebe Verkehrsteilnehmer nehmt euch künftig in Acht, denn bei der Rückfahrt oder Wiederholtem Befahren der Strecke regnet es Bußgelder. So kann man auch die Personalkosten der Staatsbediensteten reduzieren. Und das Alles unter dem Vorwand des Umweltschutzes. Das beste Beispiel wieder einmal für unseren diktatorischen Obrigkeits-Staat. Dies hat nichts mehr mit Demokratie und Bewegungsfreiheit der Menschen zu tun.
Werte Politiker in Berlin und Bayern:
Wo steht eigentlich geschrieben, dass man eine bestimmte Strecke nur einmal befahren darf? Anstelle der PKW-Maut könnte unser CSU-Minister Dobrinth doch eine Kfz-Steuer für "Straßen- und Wege-Mehrfachbenutzung einführen! Wäre doch wieder ein zusätzlicher Punkt für unsere CSU, so eine Gesetzesänderung im Bundestag herbeizuführen.
Alois Sepp
Nachsatz: In schleichender Form kommen wir der Zeit von 1933 schon wieder näher.
Den verdutzten Polizisten, die in den Tunnel eilten, erklärte der gut gelaunte Biker, er wolle sich doch nur selbst bei der Durchfahrt filmen. Außerdem klinge der Auspuff im Tunnel "so geil".
Die Polizei zeigte weniger gute Laune und kündigte ein saftiges Bußgeld wegen "unnötigen Hin- und Herfahrens" an. Der Mann muss mit mehreren hundert Euro Kosten rechnen, da die Straßenmeisterei zur Überprüfung des Tunnel- und Fahrbahnzustands verständigt werden musste.
"Unnützes Hin- und Herfahren" wird aus Umweltschutzgründen laut Bußgeldkatalog mit 20 Euro geahndet.
---soweit der Bericht im Internet von heute!
Das ist typisch für Deutschland, das ist typisch für unsere Paragraphenreiter. "Der Mann muss mit mehreren hundert Euro an Kosten rechnen, weil die Straßenmeisterei zur Überprüfung des Tunnels verständigt werden musste". Ja wo sind wir denn gelandet liebe Polizisten? Wo sind wir in Deutschland insgesamt gelandet? Sind unsere Straßen schon so marode und schlecht gebaut, dass man bei mehrfachem Befahren schon Örtlichkeit und Fahrbahnbelag kontrollieren muss?
Ich warte dann nur noch drauf, dass an allen Tunnels sich jetzt unterbeschäftigte Polizisten und Mitarbeiter der Straßenmeistereien postieren und nach jedem Verkehrsteilnehmer, der den Tunnel passiert, kontrollieren will. Liebe Verkehrsteilnehmer nehmt euch künftig in Acht, denn bei der Rückfahrt oder Wiederholtem Befahren der Strecke regnet es Bußgelder. So kann man auch die Personalkosten der Staatsbediensteten reduzieren. Und das Alles unter dem Vorwand des Umweltschutzes. Das beste Beispiel wieder einmal für unseren diktatorischen Obrigkeits-Staat. Dies hat nichts mehr mit Demokratie und Bewegungsfreiheit der Menschen zu tun.
Werte Politiker in Berlin und Bayern:
Wo steht eigentlich geschrieben, dass man eine bestimmte Strecke nur einmal befahren darf? Anstelle der PKW-Maut könnte unser CSU-Minister Dobrinth doch eine Kfz-Steuer für "Straßen- und Wege-Mehrfachbenutzung einführen! Wäre doch wieder ein zusätzlicher Punkt für unsere CSU, so eine Gesetzesänderung im Bundestag herbeizuführen.
Alois Sepp
Nachsatz: In schleichender Form kommen wir der Zeit von 1933 schon wieder näher.