Abendzeitung vom Mittwoch, den 17.9.14, Leserforum Seite 16, Titel: "Laut nachdenken"
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Man sieht unschwer in verschiedenen Medien, dass die aufsteigende AfD bewusst aus verschiedenen Ecken als rechtspopulistisch oder rechtsradikal betitelt wird. Weit gefehlt! Kennt man das sogenannte "Milieu" wie es ausgedrückt wird, kann man das nicht bezeichnen und erkennen. Als Eintagsfliege darf man diese Partei auch nicht bezeichnen. Betrachtet man ferner, dass mit dem Erfolg der AfD gleichzeitig die braune Farbe der Parteienlandschaft weiter herabgedrückt wird, sollten alle Parteien, auch die Alteingesessenen, froh sein darüber froh sein.
Die Wähler der AfD; sind dies alles nur Spinner, als die wie sie oft schon bezeichnet wurden? Nein, es ist nur die Antwort der Wähler auf die miese Europa-Politik. Es ist nur die Antwort darauf, dass wir alle in Zukunft um unser sauer verdientes Geld Angst haben müssen, wenn die derzeitigen Parteien so weiterwirtschaften. Was sind die "fragwürdigen" Inhalte, über die man aufklären muss? Klar ist jedenfalls, dass jedwede Gruppierung die den "Alteingesessenen" nicht nach dem Munde reden, populistisch totgeredet werden. Deutschland, also wir Bürger und Wähler zahlen eine Unmenge in die EU-Kassen, also dürfen wir uns auch erlauben, einmal etwas lauter darüber nachzudenken, was die EU-Politik für uns schon finanzielle Nachteile erbracht hat. Sollen diejenigen, die darüber nachdenken, dies alles nur aus "rechtpopulistischen oder rechtsradikalen" Gründen tun?
Ist dies eine demokratische Haltung? Ist dies ein demokratisches Verhalten? Diese Fragen dürfen gestellt werden!
Alois Sepp
AfD rechtspopulistisch bis rechtsradikal? (gedruckt)
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- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
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