AZ vom 17.07.2014, Seite 31, Haupttitel "Die bösen Verbraucher", Titel "Die Politik sieht zu"
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Diesmal dreht es sich um die "Wurst-Waren", die sich das Kartellamt mal wieder vorgenommen hat. Es geht darum, dass laut Radio-Nachrichten das Kartellamt den Wurstherstellern wegen illegaler Preisabsprachen auf die Schliche gekommen ist. Die Strafsumme, so hörte ich, beläuft sich auf 330 Millionen Euro, die den Wurstherstellern aufgebrummt wurde.
Da wird von den Fleisch- und Wurstherstellern den Verbrauchern immer vorgeworfen, dass er mit seinem Kaufverhalten die armen Hersteller nötigt, immer preiswerter zu werden. Dass aber diese Hersteller selbst unlautere Preisabsprachen betreiben, wird tunlichst vermieden zu sagen. Der "Böse" ist immer der Verbraucher. "Sonderbar!" Und die Politik sieht zu, macht keinen Finger krumm. Eigentlich klar, weil unseren Politspitzen überall in den Vorstandsgremien mitmischen und somit die eigenen Pfründe sichern.
Eine schüchterne Frage darf aber erlaubt sein: "In wessen Taschen fließt das Geld der Strafsummen"?
Alois Sepp
Es geht wieder einmal um die Wurst! (gedruckt)
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- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
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