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Aus der Online-Debatte der Münchner Abendzeitung entnehme ich folgendes:

Sind Sie für 850 Euro Mindestrente?

53 % sagen "Ja". Weniger liegt unter dem Existenzminimum.

26 % sagen "Nein". Das belastet die jungen Arbeiter viel zu stark.

21 % sagen "Ja", wenn sie nicht aus der Rentenkasse bezahlt wird.

Es sollte vom Gesetzgeber peinlichst genau darauf geachtet werden, dass die Rentenhöhe des Empfängers sich nach dessen Beitragsleistung richtet. In diesem Falle egal wie hoch sich der Rentenbetrag ergibt.

Ergibt sich ein niedriger Rentenbetrag, so ist genau zu unterscheiden, warum es sich so verhält. Hat ein Rentenempfänger selbstverschuldet keine Beiträge entrichtet, so steht ihm auch kein höherer Rentenbetrag zu. Jemand, der aus freien Stücken keine Beiträge in die Sozialkassen entrichtete, sollte selbst sehen wo er bleibt, der Staat, also die Allgemeinheit kann nicht dafür in die Pflicht genommen werden! 

Konnte ein Rentenanspruchsberechtigter unverschuldet nicht die erforderlichen Pflichtbeiträge entrichten, so ist die Aufstockung auf ein Mindestniveau im Rahmen der allgemeinen Steuern zu entrichten.

Dadurch würden die ordentlichen Beitragszahler endlich für ihre Pflichterfüllung zum Allgemeinwohl des Volkes belohnt. "Arbeit muss sich wieder lohnen", so wie es von einzelnen Politikern, meist vor anstehenden Wahlen, so wohlklingend zu vernehmen war.

Somit würden die jüngeren, noch in Arbeit befindlichen Menschen nicht belastet, die Rentenkasse aber auch nicht unrechtmäßig geplündert.

Die Politik ist in Deutschland gefordert endlich zu handeln. Es muss dafür gesorgt werden, dass der arbeitende Mensch eine gerechte Entlohnung für seine Arbeit bekommt. Nur so ist künftig gewährleistet, dass Geld für berechtigte Rentenempfänger vorhanden ist. Die leidvolle Debatte unserer Politstrategen und Parteifunktionäre über Mindestlöhne wäre dadurch gänzlich überflüssig.

Alois Sepp

 


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