Zur abschlagsfreien Rente mit 63 für Versicherte mit 45 Beitragsjahren, die mit dem neuen Gesetz am 1. Juli eingeführt wird, meint der Rentenpapst und "Experte" Franz Ruland (SPD), langjährig Versicherte würden „gleichheitswidrig bevorzugt“, denn sie bekämen nicht nur hohe Renten, sondern eben diese Renten wegen des vorgezogenen Ruhestands auch noch länger als andere – „Vorteil bei einem Durchschnittsverdiener über 30.000 Euro“.

Dieser Vorteil ginge auch noch zulasten von Versicherten mit niedrigeren Renten, die diese Kosten zu bezahlen hätten, schreibt faz.net. Dies sei insgesamt eine Politik, die „die Erfolge der auf nachhaltige Finanzierung bedachten Rentenpolitik der letzten 20 Jahre zunichte macht“, schreibt Ruland weiter.

Auch die Ausweitung der Mütterrente sei ein Zeichen der Klientelpolitik, auf die sich die SPD eingelassen habe. Es sei ihm unverständlich, warum die SPD eine Politik mittrage, die „im Ergebnis zusätzliche Leistungen für Großmütter vorsieht, obwohl kein Geld dafür da sein soll, um der aktuellen großen Kinderarmut in Deutschland zu begegnen“.

--- soweit der Experte!
 
Ich kann mich als voller Beitragszahler in die Sozialkassen nur daran entsinnen, dass sich meine Rente lediglich aus gezahlten Beitragsjahren und meiner eingezahlten Beiträge errechnete. Ich kann mich nicht erinnern, dass sich meine Rente aus anderen Beiträgen errechnete. Wenn jemand seine vollen Beitragsjahre, hier eben 45 Jahre, eingezahlt hat, so ist es nur gerecht, wenn er daraus seine Rente bekommt. Hier unabhängig vom momentanen Lebensalter. 45 Jahre Beitragszahlung bleiben 45 Jahre, egal, ob mit 63, 65 oder 67 Jahren. Somit kann ich hierin  k e i n e  Ungerechtigkeit erkennen wie der Renten-Experte der SPD es hinstellt. Ich kann es nicht verstehen, dass langjährige Politiker und Experten, meist verbeamtet, so gegen die Rente auftreten und von Ungerechtigkeit plappern, obwohl sie selbst nicht in besagte Kassen einzahlen. (offensichtlich nur um Aufmerksamkeit zu erheischen und das eigene EGO zu befriedigen)
 
Über die so genannte Mütterrente kann man geteilter Meinung sein, ob gerecht oder weniger gerecht. Vergessen werden darf aber auch nicht, dass Kindererziehung und Hausfrauentätigkeit wenn sie richtig erfolgte, auch harte Arbeit ist. (wenn die Hausfrauentätigkeit nur auf Konservenbüchsen-Öffnen und Erwärmen besteht, ist es es weniger gerecht, als wenn die Hausfrau und Mutter wirklich alles selbst macht und kocht) Sobald die Mutter Umständehalber einen Nebenjob betreiben musste um finanziell über die Runden zu kommen, ist es ein knochenharter Job. Die Mütterrente müsste aus Gerechtigkeitsgründen aus Steuermitteln erfolgen, denn Kindererziehung ist eine Gesellschaftspolitische Tätigkeit. Die Mütterrente, aus den Töpfen der Rentenkasse entnommen, ist in der Tat ungerecht, weil dadurch allen Rentenbeziehern durch Kürzung etwas weggenommen wird.
 
Alois Sepp


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