Der türkische Premier zieht in Köln über Gegner her, heißt es in der AZ-Ausgabe vom 26.5.2014. Wenn im Vorfeld von den türkisch stämmigen Gruppen verneint wurde, dass der Besuch von Tayyip Recep Erdogan kein politischer sondern ein rein privater sei, so war das jetzt erkennbar eine Lüge. Erdogan nutzte vor 15.000 Zuhörern, um auf Kritiker im In- und Ausland zu schimpfen. Mit Kritik an deutschen Politikern hielt er sich weitgehend zurück. Allerdings forderte er, dass man sich nicht in Angelegenheiten anderer Länder einmischen sollte.
Dies ist in meinen Augen eine Forderung, die einerseits zurecht besteht, andererseits sollte ein Beschwerdeführer wie Erdogan selbst mit gutem Beispiel vorangehen, so nach dem Motto: "wer selbst im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen"! Erdogan sollte erst einmal in seinem eigenen Land "groß Reinemachen" anstreben, Demokratieverständnis zeigen und aufbauen. Vor allem sollte er im Ausland Hetzkampagnen gegen das Gastland unterlassen.
Alois Sepp
Wolfgang Bosbach dachte scheinbar doch richtig!
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- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
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