In der Abendausgabe der AZ vom 30.4./1.5. 2014 ist zu lesen, dass der Mieterverein saftige Strafen für leerstehende Wohnungen fordert. Alles gut und schön, es wäre ja völlig in Ordnung für grundlose Leerstände. Wer aber als Vermieter schon ein- oder gar mehrmals mit Mietnomaden und saftigen Unkosten gesegnet war, denkt hier ein bisschen anders, vor allem aber, vorsichtiger. Wer einen solchen Schmarotzer in seiner Wohnung mitunter über Jahre erdulden musste, nur weil der Eigentümer weniger Rechte hat als der Miet-Schmarotzer, wird einen Teufel tun wieder einen solchen Reinfall zu erleben. Es ist ja nicht damit getan, dass man teilweise 2 Jahre lang Mietausfälle hat, es kommen die gesamten Unkosten, Steuern und sonstigen Abgaben dazu, die mit Mieteigentum verbunden sind. Das Finanzamt tut sein übriges dazu, zum einen besteuert es jeden eingenommenen Cent, kürzt aber an den Unkosten wo es geht, zum anderen gibt es keine steuerliche Anerkennung mehr, wenn nichts eingenommen und steuerlich als Einkommen aufgezeigt wird. Der Eigentümer bleibt auf allen seinen Kosten sitzen! Wo bleibt hier die Gerechtigkeit?
Eine Frage an den so gescheit daherredenden Mieterverein sei erlaubt: "Zahlt der Verein künftig die gesamten Unkosten für eine solche Wohnung?" Bestimmt nicht, also soll man hier lieber die Kirche im Dorf lassen und die Realitäten besser ins Auge fassen!
Auch hier sollte sich die Politik schnellstens bemühen um Missstände abzuschaffen und auch den Eigentümern etwas mehr Rechte und Spielräume geben um Ungerechtigkeiten zu beseitigen.
Alois Sepp
Saftige Strafen fordert der Mieterverein!
- Details
- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
- Zugriffe: 1266