Wie in den heutigen Nachrichten zu hören und im Internet zu lesen war, verließen Moti Jogev und sein Parteifreund Bennet, beide aus dem rechten Flügel des israelischen Regierungskabinetts, unter Protest den Saal. Dem EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz wurde doppelzüngige Propaganda gegen Israel vorgeworfen, weil er verschiedene Fragen in der Knesset gestellt hatte. Bennet duldet keine doppelzüngige Propaganda, und besonders nicht auf Deutsch, ist zu lesen.
So wie es sich in der politischen Welt darstellt, sind die Israelis immer nur die Guten, die anderen die Bösen. Wenn es Herrn Bennet so zuwider ist, dass er in deutsch vorgetragene Kritik nicht verträgt, soll er doch auch dafür sorgen, dass Israel das Geld von den bösen Deutschen nicht mehr in die Hand nehmen muss! Wenn Herr Bennet darüber hinaus aussagt, dass er keine "Lügen von einem Deutschen akzeptiert", er zwei Aussagen von Schulz für "himmelschreiende Lügen" halte, lässt dies auf eine sehr einseitig ausgerichtete Betrachtung schließen. Außenpolitiker, speziell von den Deutschen, werden nur dann nicht angegriffen, wenn man mit Argumenten rumwirft, die dem israelischen Sprachgebrauch angenehm sind. Ansonsten wird den heutigen, jüngeren Deutschen immer nur kräftig versucht, ein schlechtes Gewissen einzureden.
Ich finde so einen Umgang miteinander nicht förderlich. Wann lernen die Deutschen, dass sie in Israel nicht beliebt, gewollt oder willkommen sind?
Alois Sepp
Wenn es jetzt alle anderen Politiker in Deutschland oder der EU wieder besser wissen, warum sind sie nicht selbst vor die Knesset getreten? Wenn man schon vorher immer weiß, dass Israel keinerlei Kritik verträgt, warum geht man überhaupt dort hin? Alle anderen Länder, so auch Deutschland im Besonderen, werden mit israelischen Vorhaltungen jedweder Art doch ganzjährig bombardiert. Da regt sich in der Knesset auch keiner auf! Mich wundert schon lange nicht mehr, dass sich sämtliche westlichen Regierungen, jederlei Gerede von den Iraelis gefallen lassen. Mit allergrößtem Beispiel geht unsere eigene Bundesregierung allen voran. Anstelle für eine Unterstützung des Ministers, hüllt sich jeder in Berlin in gut vernehmbares Schweigen!
Eklat bei Schulz-Rede in der Knesset
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- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
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