Abendzeitung, vom 30.1.2014, Leserforum, Seite 33, Thema: "TUT WAS!"
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Über das Thema "Pflege" hat Herr Thanscheidt in der Münchner AZ einen sehr treffenden und passenden Überblick gegeben. Er erinnerte sich an seine kurzfristige Tätigkeit im Pflegedienst, würdigte die Leistungen der dort beschäftigten Personen. Diesem Beitrag konnte ich nur voll zustimmen, ergänzte diesen mit meinen persönlich gemachten Erfahrungen und Gedankengängen, z.T. wie folgt:
 
Bezüglich des Beitrags zum Pflegesystem wäre ich sofort dafür mehr zu bezahlen, wenn es bei den Pflegekräften wirklich ankommt. Bisher kamen die Gelder ja nur bei den Heimträgern an. Ich glaube nicht, dass ich hier mit meiner Meinung nur alleine dastehe. Ferner (von AZ eingefügt) benötigt unser gehört in unserem Pflegesystem auch einen gewaltigen Rundumschlag bezüglich der häuslichen Pflege. getan. Es ist unbestritten, dass sich viele Angehörige, egal ob Töchter, Söhne oder sonstige nahe Verwandte zu Gunsten der zu pflegenden und hilfsbedürftigen Person(en), teilweise ihre berufliche Tätigkeit aufgeben. Einhergehend auch mit finanziellen Verlusten. Genau diese Gruppe von Menschen in der häuslichen Pflege werden wie Stiefkinder behandelt. Die häusliche Pflege wird mit einem Bruchteil dessen finanziert, was die pflegebedürftige Person (zwangsläufig) in einem Heim an Kosten verursacht. Hier geht doch die "Missachtung" gesetzlicherseits schon an. 
 
Alois Sepp

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