Laut Internetmeldung vom 26.1.14 um 13:45 Uhr wird bekannt, dass die HypoVereinsbank einen radikalen Umbau plant und jede zweite Filiale schließen will. Laut Meldung berichtete die "Welt am Sonntag" vorab, dass knapp 1600 Stellen gestrichen werden.

Wie weit ist es in Deutschland, in München und bei der ehemaligen "Vorzeigebank" gekommen? Als ich das erstemal von der Fusion zwischen der italienischen Unicredit und der HVB hörte, beschlich mich schon ein ungutes Gefühl, dass über kurz oder lang auch bei der HVB München ein "Kahlschlag" vorgenommen wird. Und wieder werden nur des schnöden Mammons Willen knapp 1.600 Mitarbeiter der Bankenfilialkette HVB dem Staat, also den Steuerzahlern zur Last gelegt. Da ist es auch kein besonderer Trost für die Betroffenen, wenn die HVB Abfindungen für die betroffenen Mitarbeiter ausschüttet. Weiter wird berichtet, dass das Privatkundengeschäft modernisiert und der Kundenservice verbessert werden soll. Wie soll die Modernisierung letztlich aussehen, wenn jede zweite Filiale geschlossen wird? Werden dann Transferbusse zu bestimmten Zeiten eingesetzt, oder MVV-Tickets für die Kunden ausgegeben, die ihre Bank nun nicht mehr zu Fuß erreichen können?
 
Die Hauptsache, dass die Wasserköpfe erhalten bleiben, dass die Vorstandsgehälter abgesichert sind, besser noch, zu Lasten der ausgestellten Mitarbeiter erhöht werden können.
 
Alois Sepp

Teilen, Hinweis der Redaktion, Kommentieren und Bewerten in den sozialen Netzwerken und in der Bürgerredaktion:

Keine Kommentare