Die etwa 20,5 Millionen Rentner können Mitte des Jahres mit einer Erhöhung von voraussichtlich zwei Prozent rechnen. Im Osten dürfte der Aufschlag etwas höher ausfallen als im Westen. Der Durchschnittsrentner kann Schätzungen zufolge im Westen mit einem Plus von etwa 24 Euro rechnen, im Osten gibt es rund 30 Euro mehr. Der exakte prozentuale Anpassungssatz wird im März bekanntgegeben, wenn die Daten der Lohnentwicklung vorliegen. Fest steht jedenfalls, dass die Westrentner laufend und stets ohne von der Politik darauf aufmerksam gemacht zu werden, alljährlich ins Minus geraten. Die so genannte Altersarmut steigt ständig, die Ausgaben der Sozialämter für unsere minderbemittelten alten Menschen steigen laufend an. Somit zahlen die Geschädigten über Umwege doppelt, weil sie auch indirekt die höheren Abgaben des Staates mitfinanzieren. Haben doch die WestrentnerInnen die wuchtige Erhöhung in diesem Jahr mit immerhin 0,25 % noch nicht verdaut, kämpfen vielfach immer noch daran, dass die wuchtige Erhöhung durch wesentlich wuchtigere Preissteigerungen auf allen lebenswichtigen Gebieten, die Renten immer weiter ins Abseits drängen.

So etwas nennt man "Gerechtigkeit" in unserer (angeblichen) Demokratie, besser gesagt: "in unserer Demokratur"


Schon wieder die Ungleichbehandlung zwischen West und Ost. Wird dem Osten das Geld in den Hintern reingeschoben, wird es uns Westbürgern immer wieder aus der Tasche gezogen. Sind die Preise quer Beet im Osten gegenüber dem Westen sowieso im Schnitt niedriger, bekommen die Ostrentner immer wieder und immer noch eine höhere Rente ausgezahlt. Dies ist im Grunde genommen eine himmelschreiende Ungleichbehandlung, wurde doch für die gesamten Ostrenten in unsere Rentenkassen dafür nie ein Beitrag entrichtet. Diese Renten gehören aus Steuermitteln finanziert, und zwar aus Steuermitteln im Osten, das wäre endlich gerecht.
Aber was wollen wir schon Großartiges von einer Ostkanzlerin auch erwarten? Die wird immer Dank des Kapitals das Geld vom Westen in den Osten verschieben, die Rentenkassen des Westens mit der Begleichung der Ostrenten betreiben. Sie selbst und ihre Hintermannschaft spüren diese Ungleichbehandlungen ja nicht, sind ja hochbezahlte Bundes-Beamte!

Alois Sepp



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