Hans-Christian Ströbele von den Grünen, mitunter etwas herablassend betiteltes "Urgestein", hat unkonventionell eingegriffen. Haben alle "Jüngeren" der Berliner Polit-Szene sich bisher nur hinter Worthülsen bezüglich des NSA-Abhör-Skandals versteckt, der alte Haudegen und Querkopf wie er auch genannt wird, hat sich mit Edward Snowden in Moskau getroffen. Ziel war es von Herrn Ströbele, etwas Licht ins Dunkel der Abhöraffäre zu bringen, die bisherigen Versuche von Herrn Dobrindt, Friedrich und Frau Merkel waren ja so viel wie unbefriedigend.
Hans-Christian Ströbele wollte Edward Snowden dazu bewegen, in Deutschland über die leidige NSA-Affäre und deren Tragweite auszusagen. Den genauen Gesprächsinhalt kennen nur Herr Ströbele und Snowden bisher selbst. Zumindest hat der alte Haudegen der Grünen einen Brief von Snowden mitgebracht, der offensichtlich für die deutsche Regierung gedacht ist.
Jedenfalls ist Herrn Ströbele für seine Aktivität und Alleingang in dieser Sache jeglicher Respekt zu zollen!
Alois Sepp

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