In der AZ steht ein großer Bericht mit dem Titel: "Riesenschwindel mit Pfandflaschen". Mich wundert sowieso schon lange, dass sich hier noch keine geldgeilen Geister ans Werk gemacht haben und das so wunderbare, unübersichtliche, uneinheitliche Pfandsystem abzuzocken. Jürgen Trittin von der Grünen-Truppe sei Dank, müsste sich die jetzt aufgedeckte Pfand-Mafia sagen.
Meiner Meinung nach ist der Irrsinn und das Pfand-Wirrwar der größte Schwachsinn, den die Grünen-Truppe produziert hat. Der Normalverbraucher blickt sowieso nicht mehr durch. Die Ausnahmen bei diesem Pfandsystem sind ebenso undurchschaubar wie unbegreiflich. Pfandbehältnisse wie Glasflaschen, die meines Erachtens als zu billig eingestuft sind und wirklich öfter benutzt werden können, bleiben auf der Strecke. Man kann die minderwertige Einstufung in vielen Gehirnen unserer heutigen Gesellschaft problemlos feststellen, weil die leeren Flaschen häufig am Gehsteig, am Straßenrand, in den Abfallbehältern oder auf jeglichen Vorsprüngen von Mauern wie Elektrokasten abgestellt werden. Offensichtlich haben diese Leute das Geld nicht mehr nötig, das Pfand zurückzubringen!

Die Geschäfte freuen sich natürlich darüber, denn beim Verkauf wird abkassiert, das Pfand bleibt häufig aus vielerlei Gründen vom Verkaufsladen fern. Auch die Supermärkte müssen heute noch den Grünen für die laufende Geldspende dankbar sein. Diese Erkenntnis hat sich die Pfand-Mafia offensichtlich zum Programm gemacht!

Alois Sepp

Hinzu kommt leider häufig, dass man das Leergut nach geraumer Zeit gar nicht mehr zurückgeben kann, weil der Laden, die Ladenkette oder der Händler schlechthin nicht mehr existiert! Folge davon ist, dass der rechtmäßige Inhaber des Pfandes auf seinem Geld wieder einmal sitzen bleibt und das Pfand selbst komplett in den Müll verfrachtet wird. Das ist das Ergebnis der schlechten Handarbeit unserer Politiker in Berlin, in diesem Falle waren es die Grünen, die diese Vorlage lieferten.
Fazit: "Wir werfen das Geld in den Müll!"

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