Hunderte Wohnungen in München sind betroffen. GBW: Jetzt wird verkauft!

Einem Zeitungsbericht zufolge gehörte die GBW der Bayerischen Landesbank. Das Unternehmen, das etwa 32.000 Wohnungen verwaltet, wurde für 2,26 Milliarden Euro verkauft. Die Übernahme durch den neuen Käufer, der Patrizia AG in Augsburg, hat nun für sehr viele Mieter große wirtschaftliche Folgen. Horst Seehofer (CSU), der politisch starke Mann in Bayern hatte in seinem Königreich Bayern genau so wenig Interesse am Schutz der Mieter und Bürger wie der Landesfürst Christian Ude (SPD) in München. So wie es sich uns Bürgern, Mietern und Wählern darstellt, hat die Politik keinerlei Interesse an den Menschen. Von vollmundigen Wahlversprechen, wie z.B.: "München muss bezahlbar bleiben!", bleibt nach der Wahl erst recht nichts mehr übrig.
Der Bayerische Staat, dem die BayernLB ja gehört, hat vor der "Verschiebung" der Wohnungen auch schon nichts getan. Das haben die bayerischen Bürger leider bis zur Landtags- und Bundestagswahl vergessen. Wie könnten sonst solche Ergebnisse bei den Wahlen entstehen?
Dem Bericht nach sollen in München knapp 6 Monate nach Übernahme in München Schwabing wie in der Maxvorstadt Mietwohnungen in Eigentumswohnungen umgewandelt werden. Selbst wenn den derzeitigen Mietern ihre eigene Wohnung zum Kauf angeboten werden sollte, das allerdings bei einem stolzen Preis von etwa 4.000 Euro/m², ist das keinerlei Trost. Die Folge davon ist, dass Münchner Bürger und Mieter wieder einmal mehr aus der inzwischen sauteuren Stadt München vertrieben werden, weil sie sich diesen Preis nicht mehr leisten können!
Ein Loblied auf die bayerische Landes- und Münchner Stadtpolitik.

Alois Sepp


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