Durch die Geldgeilheit der Wiesn-Wirte kostet heute die (angebliche!) Maß bereits 9,80 Euro. Durch diesen extrem hohen Preis bleibt für die Bedienungen nicht mehr viel übrig. Da geben die Wirtshausbosse - und das nicht nur auf der Wiesn- gerne damit an, dass im Preis das Bedienungsgeld bereits inbegriffen ist. Wie geringschätzig werden die Bedienungen auf der Wiesn seitens der gut verdienenden Wirtsleute denn betrachtet? Der Preis wird jedenfalls nicht mit Blick auf die "schuftenden" Bedienungen gemacht, sondern nur nach dem Geldbeutel der Wiesnwirte selbst. Da werden allerlei Gründe angeführt, warum der Preis so hoch sein muss!
Bedenkt man, dass das Oktoberfest eigentlich einmal ein Volksfest war, kann man dies bei den heutigen Preisen nicht mehr sagen. Bedenkt man, dass meistens die angebliche Maß sowieso nur 75 bis 80 Prozent eingeschenkt ist, ist der Preis mehr als überzogen, rechnet man dann noch in unsere gute DM um, so kostet ein Dreiviertel-Liter bereits 19.60 DM. Bedenkt man ferner, dass bei Umstellung auf unseren saublöden Euro, unsere Renten, Gehälter und sonstigen Einkünfte absolut genau umgerechnet und halbiert wurden, ist dies keine besondere Leistung in Deutschland. Würden die Bedienungen nicht so rennen, müssten sich die Wiesn-Wirte mal selbst in ihre Latschen schmeissen und das Geld erlaufen. Vielleicht würden sie dann die Fachkraft "Bedienung" wieder besser schätzen lernen?
Alois Sepp
Geldgeile Wirtsbosse auf der Wiesn
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- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
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